Diese Frage soll nicht bedrängen, sondern vielmehr herausfordern, gerne ein wenig irritieren, jedenfalls aber den wachen und selbstbewussten Geist des Betrachters suchen. Sie soll anregen nachzudenken über Prioritäten und Wichtiges, über Bedeutsames und Gutes – nachzudenken über Werte.
Sie lädt ein zur Variation und zum Spiel mit Gedanken: „Was ist mir wichtig?“, „Was ist Dir wichtig?“, „Was ist uns wichtig?“, „Was sollte uns wichtig sein?“, „Was wird wichtig?“ oder etwa „Was ist unwichtig?“ Während der nächsten Wochen und Monate wird diese Frage, unkommentiert und ohne Antwort immer wieder an verschiedenen Orten in der deutschen Öffentlichkeit auftauchen und verschiedene Aktionen begleiten.
Ziel der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ist es, mit dieser Frage den Dialog über unterschiedliche Wertvorstellungen zu fördern, zum Nachdenken und Gespräch über Werte zu ermutigen und wertebasiertes sowie verantwortungsbewusstes gesellschaftliches Handeln zu befördern.
Lauschen in der Telefonzelle
„Schatz, ich bin gleich zu Hause.“
Für den einen Quelle spannender Geschichten und Inspiration, für den anderen unglaublich nervtötend – Menschen, die telefonieren. Laut. Im Bus. Im Café. Überall.
Zum 2. Hamburger Stiftungstag stellte die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. im Juni 2007 erstmalig die englische Telefonzelle aus. Sie ist nicht mehr ganz so rot, wie man es erwarten würde. Dafür bietet sie Platz für Zwei und persönliche Details aus dem Leben von Menschen in Hamburg.
Bei der Gestaltung und Umsetzung der Installation Telefonzelle unterstützte Jan Christoph Köchermann die Stiftung. Er ist freier Künstler und lebt in Hamburg.
„Was ist wichtig?“ – von München nach Hamburg
Sinnfrage auf dem ICE-Reiseplan
Zwischen dem 10. und dem 30. Juni 2007 waren Reisende gefragt: Auf dem Reiseplan des InterCityExpress-Zuges 880 erschien die Leitfrage der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. – „Was ist wichtig?“ Täglich eilt dieser Schnellzug quer durch Deutschland, verbindet München und Hamburg und bringt währenddessen Menschen zum Nachdenken.
Großplakat „Was ist wichtig?“
Sinnfrage im öffentlichen Raum
Die sanierungsbedürftige St.-Jakobs-Kirche, das Wahrzeichen der mittelalterlichen Zwölftausend-Einwohnerstadt im bayerischen Norden, trug zwei Monate lang ein neues Gewand. Ein Riesenposter der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. überspannte inmitten der von Großflächenwerbung freien Stadt eine 20 mal 14 Meter große Fläche am Baugerüst der Kirche.
Mehr über die Sanierung der St.-Jakobs-Kirche finden Sie auf der Homepage www.jakob-steht-auf.de




