Der russische Journalist Gregori Pasko erhielt im Jahr 2000 das mit dem Puschkin-Preis verbundene Reisestipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Pasko konnte die Ehrung nicht entgegen nehmen, weil er 1997 "wegen Landesverrat und Weitergabe militärischer Geheimnisse" zu vier Jahren Haft verurteilt worden war. Pasko hatte die Verklappung von radioaktivem Müll aus einem russsischen Schiff in das Japanische Meer gefilmt und einem Fernsehsender zur Verfügung gestellt. Im Westen er zu einer Symbolfigur für mutigen Journalismus: 2002 wurde er mit dem Menschenrechtspreis der Organisation Reporter ohne Grenzen sowie dem "Preis für Freiheit in der Zukunft der Medien" der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ausgezeichnet. Die Jahre im Gefängnis reflektiert Gregori Pasko literarisch in „Honigkuchen. Anleitung zum Überleben hinter Gittern“. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ließ 2005 einen Ausschnitt des Textes übersetzen.