Dieter Lesage

Dr., geboren 1966 in Roeselare (Belgien), studierte ab 1984 Philosophie an der Universität Leuven und war von 1988 bis 1990 ‘étudiant libre’ an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris, bei Prof. Jacques Derrida. Er promovierte 1993 mit der Arbeit Namen als gezichten. Een consolidatietheorie van de eigennaam, Leuven 1996, an der Universität Leuven. Von 1989 bis 1993 war er Forschungsassistent des belgischen Nationalen Fonds für Wissenschaftliche Forschung (N.F.W.O.), 1994 wissenschaftlicher Attaché der Königlichen Akademie für Wissenschaften, Geisteswissenschaften und die Künste von Belgien (K.A.W.L.S.K.), von 1994 bis 1995 Forscher am Institute of Philosophy der Universität Leuven. Seit 1999 ist Dieter Lesage Dozent und Koordinator für künstlerische Forschung am Department für Audiovisuelle und Dramatische Künste (RITS) der Erasmushogeschool Brussel.
Neben zahlreichen Artikeln publizierte er die Bücher Het lijk van de componist. Over John Zorn, Leuven 1993, Onzuivere gedachten. Over het Vlaanderen van de Minister-President, Antwerpen 1996, Zwarte gedachten. Over België, Antwerpen 1998, Peut-on encore jouer Hamlet?, traduit du néerlandais par Monique Nagielkopf, Paris 2002 und Vertoog over verzet. Politiek in tijden van globalisering, Amsterdam/Antwerpen 2004. Er ist seit 1997 Mitherausgeber der Medienzeitschrift „AS”. Er arbeitete bislang als Gastdozent am Piet Zwart Institute der Willem De Kooning Academie in Rotterdam (2003-2005). Er realisierte künstlerische Projekte in Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen Herman Asselberghs, Johan Grimonprez und Ina Wudtke.