Prof. Dr. Ludwig Huber

Universitätsprofessor und Wissenschaftlicher Leiter des Oberstufen-Kollegs

Inhaltliche Schwerpunkte: Oberstufenreform, allgemeine Didaktik der Sekundarstufe II, Hochschuldidaktik; hierzu zahlreiche Publikationen und Workshops

Biographische Daten: Geboren am 24.4.1937 in Bielefeld. Studium der Klassischen Philologie und Ev. Theologie 1956-1963 in Freiburg i.B., Hamburg, Tübingen, London. Staatsexamen 1961 und Promotion in Klass. Philologie in Tübingen 1963. Lektor im Artemis Verlag Zürich 1963 - 1965; Studienreferendariat und 2. Staatsexamen in Bielefeld 1965 - 1967; Wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen 1967 - 1969, in der Arbeitsstelle Pädagogik und der Projektgruppe Oberstufen-Kolleg - Laborschule der Universität Bielefeld 1969 - 1970. Heirat mit Ingeborg Hentschel 1971. Professor für Hochschuldidaktik und mehrfach Geschäfts-führender Direktor am Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Hamburg 1971 - 1989; 1982 -1984 Vizepräsident der Universität Hamburg. 1987 Herbstsemester: Gastprofessor am Smith College, Northampton/Mass. USA; 1989 und 1993 Frühjahrssemester: Gastforscher am Center for Studies in Higher Education, Berkeley, University of California.

Gegenwärtige Arbeit: Seit 1989 ist Huber Professor für Pädagogik (mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsdidaktik und Wissenschaftlicher Leiter des Oberstufen-Kollegs des Landes Nordrhein-Westfalen an der Universität Bielefeld. Das erste Amt bestimmt vor allem seine Lehre (Schulpädagogik, Allgemeine Didaktik) und seine Mitarbeit am Graduierten-Kolleg „Schulentwicklungsforschung“. Im zweiten sind seine Hauptaufgaben die Mitwirkung an der Selbstentwicklung des Oberstufen-Kollegs, einer der beiden Versuchsschulen an der Universität Bielefeld, Moderation der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der dort lehrenden (ca. 120) wiss. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Vertretung der Belange, aber auch der Konzepte und Erfahrungen nach außen. Deswegen liegen Hubers Arbeitsgebiete jetzt rund um das Thema „Sekundarstufe II und ihre Reform“: Bildungstheoretische Begründung, Klärung solcher Ziele wie Wissenschaftspropädeutik, Studierfähigkeit, Schlüsselqualifikationen, Basale Fähigkeiten, Berufsorientierung und Formen ihrer Umsetzung vom fächerübergreifenden Unterricht bis zu individualisierten Lernformen.