Termine
24. Juni bis 03. September 2010 – Ausstellung:
Faszination Schach – zwischen Strategie und Völkerverständigung
Die Geschichte des Schachs reicht bis ins 6. Jahrhundert nach Indien zurück. Die Entwicklung des Spiels ist gleichermaßen von östlichen und westlichen Kulturen beeinflusst worden und stellt damit in Gegenwart und Vergangenheit eine Inspirationsquelle für Künstler auf der ganzen Welt dar.
Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. konnte für diese Ausstellung Künstler aus sieben verschiedenen Ländern gewinnen. Es werden Werke gezeigt von Andrei Egli • Rumänien, Karolina Freino • Polen, Elín Hansdóttir • Island, Szilard Huszank • Ungarn, Janusz Janczy • Polen, Gašper Jemec • Slowenien, Ilze Orinska • Lettland. Die ausstellenden Künstler sind alle ehemalige Stipendiaten der Stiftung. Zudem sind Arbeiten der Hamburger Künstlerin Elke Rehder zu sehen, die in ihren Werken auf einzigartige Weise mit der Symbolhaftigkeit der Schachfiguren spielt.
19. September 2010
Verleihung des Hamburger Max-Brauer-Preises 2010
an Corny Littmann
In diesem Jahr geht der Hamburger Max-Brauer-Preis an Corny Littman, der für seine langjährigen Bemühungen um die hamburgische Kulturszene, insbesondere im Stadtteil St. Pauli, geehrt wird.
Der Hamburger Max-Brauer-Preis wird jährlich von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. an Persönlichkeiten oder
Einrichtungen vergeben, die sich in besonderem Maße um das kulturelle, wissenschaftliche oder geistige Leben in der Freien- und Hansestadt Hamburg verdient gemacht haben.
07. September bis 22. Oktober 2010 – Ausstellung :
Steine des Anstoßes – Deutsche und lettische Schüler auf den Spuren deportierter Hamburger Juden nach Riga
Dieses Geschichtsprojekt ist eine gemeinschaftliche Aktion deutscher und lettischer Schüler, die seit Jahren in Kontakt stehen und sich mit der Deportation von Juden von Hamburg nach Riga auseinandergesetzt haben. Das Projekt beschreibt das Leben vor 1933 in Hamburg und versucht Antworten zu geben auf Fragen nach den Gründen der Judenverfolgung, den Deportationen, den Orten des Schreckens, nach Tätern und Mit-wissern, nach stillen Helden und Helfern und vor allem nach Überlebenden und ihrem Neuanfang in der Fremde.
Die Arbeitsergebnisse wurden nach einer ersten Information der Öffentlichkeit in einer Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme vorgestellt und sind ab September in der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. zu sehen.
16. November 2010 bis 28. Januar 2011 – Ausstellung:
Bewusst – Unbewusst
Malerei von Szilard Huszank
Szilard Huszanks handwerklich ausgereifte, bislang zumeist realistische Malerei hat oft einen starken kunsthistorischen Bezug. Gekonnt zieht er in seine Arbeiten sein Wissen über die jüngere und auch die länger zurückliegende Vergangenheit mit ein und kombiniert immer neu. Zu jedem seiner Themen, sei es ein Akt, Interieur oder Stillleben, entstehen meist ganze Serien, die den Gegenstand unter verschiedenen Aspekten beleuchten.
In seiner neuen Serie „bewusst – unbewusst“ wendet er sich vermehrt auch dem Abstrakten zu. Die „Imaginären Landschaften“ stehen im Kontrast zu den gegenständlichen, klar komponierten Gemälden, die während eines Aufenthalts in Marseille entstanden sind. Immer aber steht die Natur im Vordergrund. Der Mensch selbst ist nur Beobachter, der durch die Augen des Malers auf Entdeckungsreise geht.
25. November 2010 – Verleihung des Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation an die Malteser Migranten Medizin in Berlin
Die Malteser Migranten Medizin (MMM) bietet an elf Standorten in Deutschland eine medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung an. Die ehrenamtlichen Einrichtungen ermöglichen den Patienten eine kostenfreie und anonyme medizinische Grundversorgung und nach Möglichkeit eine weitergehende Behandlung. MMM hilft den Betroffenen nicht nur praktisch mit einer medizinischen Versorgung weiter, sondern trägt zudem dazu bei die Problematik ins Bewusstsein der Menschen zu rufen.
Um diese Engagement zu würdigen, verleiht die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stiftung MITARBEIT den diesjährigen Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation an die Malteser Migranten Medizin. Der Freiherr-vom-Stein-Preis zeichnet Menschen aus, die sich mit Initiative, Risikobereitschaft, Ausdauer, Kreativität und Weitsicht selbstlos für das Gemeinwohl einsetzten. Er wird verliehen an Persönlichkeiten, die in den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, der kommunalen Ebene und Medien arbeiten. Insbesondere gilt das Augenmerk solchen Personen, die sich völkerverbindend und mit europäischen Bezügen engagieren.
Öffnungszeiten der Galerie im Georgshof: Mo — Do: 14 — 17 Uhr, Fr: 14 — 16 Uhr. Eine Einladung zur Ausstellungseröffnung wird Ihnen auf Wunsch zugesendet, Kontakt: luthe(at)toepfer-fvs.de
Links

- Foto: kim czuma, www.aboutpixel.de
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Das über sieben Jahre laufende Förderrahmenprogramm (2007 – 2013) ist mit 400 Millionen Euro dotiert.
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Fast eine Milliarde Euro stellt die EU im Rahmen dieses Programms für europäische Jugendarbeit zur Verfügung
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