Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille in Gold
Der Hansische-Goethe-Preis wurde im Jahre 1949 von der Stiftung F.V.S. zu Hamburg zur Verfügung gestellt und war der Würdigung von Persönlichkeiten aus europäischen Ländern gewidmet, die sich durch überragende völkerverbindende humanitäre Leistungen im Geiste Johann Wolfgang von Goethes ausgezeichnet haben. Der Preis war mit 25.000 Euro dotiert und mit einem einjährigen Studienstipendium in Höhe von 920 Euro monatlich verbunden, mit dem einer vom Preisträger benannten Nachwuchskraft ein einjähriges Studium an einer deutschen oder deutschsprachigen Hochschule ermöglicht wird. Preis und Stipendium wurden alle zwei Jahre vergeben.
Die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille in Gold wurde seit 1973 verliehen auf Vorschlag des Kuratoriums für den Hansischen Goethe-Preis und mit Zustimmung des Stiftungsrates der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., um außergewöhnliche Leistungen für die Pflege des europäischen Kulturerbes auszuzeichnen.
Dem Kuratorium für den Hansischen-Goethe-Preis gehörten zuletzt an: Prof. Dr. Nikolaus Lobkowicz, Eichstätt (Vorsitzender), Prof. Dr. Bernard Böschenstein, Genf (Stellvertr. Vorsitzender); Prof. Dr. Klaus Bohnen, Aarhus/Dänemark; Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Hamburg; Prof. Dr. Dr. h.c. mul. Andrei Plesu, Bukarest/Rumänien; Prof. Dr. Ludo Simons, Antwerpen/Belgien. N.N.
Dieser Preis wurde im Jahr 2005 eingestellt.