Der Shakespeare-Preis wurde bereits 1935 gegründet und vor dem 2. Weltkrieg zweimal vergeben. Nach einer bald 20jährigen Pause wurde er 1967 wieder neu aufgelegt. Mit dem Preis wurden alljährlich herausragende Beiträge zum europäischen Kulturerbe im angelsächsischen Sprachraum ausgezeichnet. Er wurde in den Bereichen Kunst, Literatur und Geisteswissenschaften vergeben und war mit 20.000 Euro dotiert. Verbunden mit dem Shakespeare-Preis war ein Stipendium in Höhe von monatlich 920 Euro für eine vom Preisträger vorgeschlagene Nachwuchskraft zum einjährigen Studium an einer deutschen Hochschule.
Über die Zuerkennung des Preises entschied ein unabhängiges deutsch-britisches Kuratorium, dem zuletzt folgende Persönlichkeiten angehörten: Prof. Dr. Jürgen Schlaeger, Großbritannienzentrum der Humboldt-Universität Berlin (Vorsitzender); Kate Board, British Council, Berlin; Luke Rittner, London; Prof. Dr. Alfred Hornung, Universität Mainz; Lady Brenda Maddox, London; Prof. Dr. Rudolf Haas †, Hamburg (Ehrenmitglied)
Dieser Preis wurde im Jahr 2006 zuletzt verliehen.