Heinrich-Tessenow-Medaille in Gold

Die Stiftung hat die Heinrich-Tessenow-Medaille in Gold im Jahre 1963 zur Verfügung gestellt, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die Hervorragendes in der handwerklichen und industriellen Formgebung, in der Erziehung zu Wohn- und Baukultur geleistet und in ihrem Lebenswerk wegweisend im Sinne Heinrich Tessenows gewirkt haben. Die Auszeichnung wurde bis 1994 im Rahmen der Fritz-Schumacher-Stiftung alljährlich durch die Universität Hannover vergeben. Seit 1996 wurde die Heinrich-Tessenow-Medaille auf Vorschlag der Heinrich-Tessenow-Gesellschaft am Wirkungsort von Tessenow in Hellerau bei Dresden verliehen, wo in Gartenstadt und Festspielhaus bedeutende Denkmäler dieses namhaften Architekten stehen.

Mit der Tessenow-Medaille war ein Studienstipendium verbunden, mit dessen Hilfe ein Student der Fachrichtungen Bildende Kunst, Musik Literatur oder Architektur mit einem bestimmten Projekt einen einjährigen Aufenthalt in Dresden absolvieren konnte.

Dieser Preis wird ab 2007 von der Heinrich-Tessenow-Gesellschaft fortgeführt.