Was macht Mut?


(c) Ute Langkafel

Shermin Langhoff - KAIROS-Preisträgerin 2011

Die Theatermacherin Shermin Langhoff, 1969 in der Türkei geboren, kam mit neun Jahren nach Deutschland und lebte zunächst in Nürnberg. Als Mitbegründerin der Kulturinitiative Nürnberg gehörte sie zu den ehrenamtlichen Initiatorinnen von Filmtagen und anderen interkulturellen Austauschprojekten. Nach einem Volontariat in der Film- und Fernsehproduktion des NDR in Hamburg arbeitete sie als Aufnahme- und Produktionsleiterin, später als Produzentin und Regieassistentin u. a. mit Fatih Akin bei „Gegen die Wand“ (2003) und „Crossing the Bridge“ (2004) zusammen. Am Berliner Theater Hebbel am Ufer war sie 2004 mit Matthias Lilienthal Kuratorin des Projekts „X-Wohnungen – Migration“, in dessen Rahmen Fatih Akin zum ersten Mal eine Theaterperformance inszenierte. 2006/2007 kuratierte sie zwei interkulturelle Festivals, die mit Produktionen wie „Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu und Günther Senkel auf sich aufmerksam machten.

Seit 2008 ist Shermin Langhoff künstlerische Leiterin des Theaters Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg. Mit dieser Spielstätte hat sie eine Plattform für Theaterpositionen der zweiten und dritten Migrantengeneration etabliert und fördert Regisseure, Schauspieler und Dramaturgen, die in der deutschen Theaterszene bislang unbekannt sind. Zugleich bietet das postmigrantische Theater auch Raum für neue Erzählungen, Geschichten und Themen – jenseits ethnischer Zuschreibungen und Klischees. Homepage Ballhaus Naunynstraße

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Angela Bottin hielt am 15. März den Vortrag "Was macht Mut?" im Rahmen der Ausstellung: Die Weiße Rose - Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43. Galerie im Georgshof, 16. Februar - 15. April. Zum Ausstellungskalender.

 

Unter der Leitung von Michael Welzer und Sönke Neitzel gingen Stipendiaten in der Sommerakademie 2010 der Frage nach "Was ist Mut?".