Was ist gerecht?


Die Straftat von Abraham Prins


„Das bin ich. Wenn ich bedenke, was meiner Geburt alles voraus ging, ist die Wahrscheinlichkeit meiner Geburt gleich Null. Es ist Zufall.“

So beginnt Marcel Prins seine Dokumentation, in der sich der jüdische Filmemacher aus den Niederlanden mit der Straftat seines Großvaters befasst: Zur NS-Zeit wagte es Abraham Prins einen Park zu durchqueren, der für Juden verboten war. Diese Straftat bezahlte er mit seinem Leben.

Marcel Prins begibt sich auf Spurensuche, befragt Zeitzeugen nach seinem Großvater, nach den Umständen seines Todes und stößt bei seiner Recherche auch auf den Polizisten, der Abraham seinerzeit aufgegriffen hatte. 

Auf Vorschlag der niederländischen Vondel-Preisträgerin Judith Herzberg fördert die Stiftung die deutsche Untertitelung des Films und verleiht ihn bei Interesse auch an Kinos. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ricarda Luthe.

 

Weitere Projekte von Marcel Prins

Die Website www.verstecktwieannefrank.de erzählt mit Hilfe von animierten Filmen die Geschichten von 22 Juden, die den Holocaust überlebten, indem sie sich versteckten.

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