Kontakt

Ricarda Luthe

Tel: +40 / 33 402 – 16
luthe@toepfer-fvs.de

Galerie im Georgshof

Georgsplatz 10 / 20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag 14.00 - 16.00 Uhr

Seit dem Umbau der Geschäftsstelle der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. am Georgsplatz im Mai 2006 werden regelmäßig auf der eigens hierfür geschaffenen Ausstellungsfläche Künstler aus dem Netzwerk der Stiftung vorgestellt. Ziel ist es, einem interessierten Publikum Preisträger und Stipendiaten sowie andere der Stiftung Verbundene näher zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Ausstellung

31. März - 04. Juni 2010

„…eines der wichtigsten und würdigsten Geschäfte…“ (J.W. von Goethe)

Literaturpreisträger der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und ihre Übersetzer

Ausstellungseröffnung am 31. März, um 18.00 Uhr in der Galerie im Georgshof

Einführung durch Peer Øhrgaard, Steffens-Preisträger 2001, im Gespräch mit Melanie Walz, Straßburg-Schülerpreisträgerin 1972

Zur Ausstellung

Die meisten Bücher werden nicht im Original gelesen, sondern in der Muttersprache des Lesers. Übersetzer haben die wichtige Aufgabe, Einblick in fremde Sprachen, Denkweisen und Lebensarten zu geben. Sie tragen damit wesentlich zum Verständnis der Kulturen bei.

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. hat viele bekannte Schriftsteller unter ihren Preisträgern, die mit hervorragenden Übersetzern zusammenarbeiten. Die Ausstellung nähert sich am Beispiel von sieben Autoren und ihren Übersetzern der Kunst der literarischen Übersetzung an. Sie versucht, die Transferarbeit von Denk- und Lebensweisen sichtbar und erfahrbar zu machen und berichtet u.a. in Textauszügen, Korrespondenzen, persönlichen Erinnerungsstücken und kleinen Geschichten von der Zusammenarbeit zwischen Autoren und ihren Übersetzern. Die Übersetzer erzählen von Problemen und Freuden ihrer Arbeit und dokumentieren die Entstehung ihrer Texte. Die gemeinsame Darstellung der Lebensläufe versucht, dem Geheimnis des Verstehens und Vermittelns auf die Spur zu kommen.

Viele Fragen stellen sich: Ist es überhaupt möglich oder ratsam, einen Text „wortwörtlich“ zu übersetzen? Wie viel eigene Dichtung darf der Übersetzer einbringen? Kann er das Original vermitteln? Wie stark spielt das kulturelle Umfeld eine Rolle? Wie verfährt ein Übersetzer mit Wortspielen oder Dialekten?

In unserer Bücherecke haben Sie die Möglichkeit bei Kaffee oder Tee in den ausgestellten Originalen und Übersetzungen zu lesen.

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