Alfred Toepfer Stiftung

Alfred Toepfer Stiftung F.V.S
Georgsplatz 10 - 20099 Hamburg
Tel: +49 / 40 / 33 40 20 - Fax: +49 / 40 / 33 58 60
www.toepfer-fvs.de


Titel der Seite: Galerie im Georgshof

Galerie im Georgshof

Georgsplatz 10 / 20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag 14.00 - 16.00 Uhr

Seit dem Umbau der Geschäftsstelle der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. am Georgsplatz im Mai 2006 werden regelmäßig auf der eigens hierfür geschaffenen Ausstellungsfläche Künstler aus dem Netzwerk der Stiftung vorgestellt. Ziel ist es, einem interessierten Publikum Preisträger und Stipendiaten sowie andere der Stiftung Verbundene näher zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Ausstellung


24. Juni - 03. September 2010

Faszination Schach – Zwischen Strategie und Völkerverständigung

Ausstellungseröffnung am 24. Juni 2010, um 18.00 Uhr in der Galerie im Georgshof

Begrüßung durch Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender Alfred Toepfer Stiftung F.V.S

Einführung durch Hendrik Schüler, Vorsitzender Schachklub Johanneum Eppendorf (SKJE) e.V., im Gespräch mit Niclas Huschenbeth, Deutscher Schachmeister 2010, und Kindern /
Jugendlichen der Schachgruppe am Wilhelm-Gymnasium


Zur Ausstellung

Die Ausstellung zeigt die vielfältige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Strategiespiel Schach, aber auch Figuren und Schachbretter laden dazu ein, die verschiedenen Bestandteile des Schachs und ihre filigrane Gestaltung näher zu betrachten. Die Ausstellung thematisiert die Symbolhaftigkeit der Figuren, die Bedeutung des Spiels für unsere Alltagswelt und lässt erahnen, warum das Schachspiel Quelle und Inspiration zahlreicher Erzählungen und Filme geworden ist.

Kaum ein anderes Spiel übt so viel Faszination aus wie das Schachspiel. Ob als Methode, dem König den Wert seiner Untertanen zu verdeutlichen, als Friedensphilosophie, als psychiatrisches Heilmittel oder als Denksport: Schach ist von Mythen umwoben und vereint die verschiedensten Elemente in sich. Die Geschichte des Schachs reicht bis nach Indien, wo die Ur-Form Chaturanga angeblich bereits 500 n. Ch. entstanden sein soll. Die moderne Geschichtsforschung hat das Rätsel der Herkunft des Schachspiels
nicht lösen können, doch früheste Zeugnisse geben Einblick ins Dunkel um die Entstehung des Spiels. Schach gehört heute zu den populärsten Brettspielen der Welt und findet sich sogar in Redewendungen wie „im Zugzwang stehen“ oder „jemanden in Schach halten“ in unserer Sprache wieder.

Das Schachspiel verlangt eine kritische Distanz beim eigenen Handeln sowie eine hohe Denkleistung und Spielverständnis, es bestraft Ungeduld und Selbstüberschätzung, fordert Fairness und Respekt und fördert gegenseitiges Verständnis. So finden sich in diesem Strategie-Spiel auch Elemente einer Philosophie des Friedens und der Völkerverständigung.

Die ausstellenden Künster sind ehemalige Stipendiaten der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.: Andrei Egli · Rumänien, Karolina Freino · Polen, Elín Hansdóttir · Island, Szilard Huszank · Ungarn, Janusz Janczy · Polen, Gašper Jemec · Slowenien, Ilze Orinska · Lettland. Zusätzlich werden Arbeiten der Hamburger Künstlerin Elke Rehder gezeigt.


zum Ausstellungskalender


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