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Hélène Ericke
Referentin Residenzprogramm für Übersetzer

Tel: +49 (0)40 / 33 402 – 11
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Uta Gielke
Leitung Kommunikation und Pressearbeit
Projektleitung Kultur

Tel: +49 (0)40 / 33 402 – 14
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Residenzen im Seminarzentrum Gut Siggen

Übersetzerresidenz: Bücher übersetzen – Brücken schlagen 

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und das Goethe-Institut bieten europäischen Übersetzern die Möglichkeit, in ruhiger Arbeitsatmosphäre vier bis acht Wochen in einer Gästewohnung auf Gut Siggen zu verbringen. Jährlich von Juli bis Oktober sind die Übersetzer zu Gast auf Gut Siggen, um an der Übersetzung eines Werkes der deutschsprachigen Literatur zu arbeiten.

Das Stipendium
Die Stiftung übernimmt die An- und Abreisekosten und gewährleistet die Verpflegung während des Aufenthaltes in Siggen. Darüber zahlt das Goethe-Institut den ausgewählten Übersetzern ein Stipendium in Höhe von 1.500 Euro.

Wer kann sich bewerben?
Um die Residenz können sich Übersetzer und Übersetzerinnen aus Europa bewerben. Voraussetzung sind mindestens zwei größere veröffentlichte Übersetzungen sowie ein Verlagsvertrag für die Übersetzung, an der während des Aufenthalts in Siggen gearbeitet werden soll. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Übersetzerresidenzen Siggen 2012
Sibel Yesilai ist 1963 in Istanbul geboren. Nachdem sie eine kurze Zeit in Deutschland gelebt hat, studierte und promovierte sie in der Türkei. Die Dramaturgin und Übersetzerin gilt heute in der Türkei als Expertin für das deutsche Theater. Sie hat bereits verschiedene Werke von u.A. Martin Walser und Rainer Werner Fassbinder ins Türkische übersetzt. Diesen Sommer, während ihrer Zeit in Siggen zwischen dem 3.September und 26.Oktober, wird sie eine Übersetzung des Stückes: „Nach dem glücklichen Tag“ von Gerhild Steinbruch anfertigen. Hierbei handelt es sich um ein Kammerspiel, das eine schwierige, von  gegenseitiger Ablehnung und gegensätzlichen Erwartungen geprägter, Beziehung zwischen Mutter und Tochter beschreibt.

Furqat Soatov wurde 1988 in Usbekistan geboren. Über eine Berufstätigkeit als Übersetzer bei einem Sportverband und der weltweiten Umweltschutzkonferenz kam er mit einem Stipendium des DAAD zu einem Theaterkurs nach Deutschland. Er wird als nächstes in Siggen zwischen dem 2.Juli bis 26.August ein Werk von Daniel Kehlmann, der mit „Die Vermessung der Welt“ bekannt geworden ist, übersetzen. In „Ruhm“ werden neun unabhängige Erzählstränge in einem Geflecht aus existenziellen Fragen mit Realität und Fiktion verwoben.

 

 

 

Künstlerresidenz KOMPLEX


KOMPLEX Nr. 1 Hansdottir&Lorenzen

Die Künstlerresidenz KOMPLEX lädt jedes Jahr einen Künstler oder eine Künstlergruppe ein, in Siggen an aktuellen Projekten zu arbeiten und begleitend ein temporäres ortsspezifisches Kunstwerk zu schaffen. Dieses wird am Ende der Residenz für einige Tage in der Siggener Scheune ausgestellt. Dabei muss es sich nicht zwingend um ein fertiges Werk handeln. Die Künstler können vielmehr den gegebenen Raum mit den Mitteln ihrer Wahl gestalten und transformieren.

Aus den jährichen Einzelwerken entsteht in ihrer Zusammensetzung und Überlagerung ein organisches Ganzes, ein KOMPLEX. Dieser wird vollständig sichtbar auf der zugehörigen Homepage, die nähere Informationen zum Gesamtprojekt vermittelt.

Entwickelt wurde das Residenzkonzept von den isländischen Künstlern Elín Hansdottir und Darri Lorenzen, die im Sommer 2009 mit KOMPLEX Nr. 1 die Residenz in Siggen eröffneten.

KOMPLEX Nr. 2 wurde im Juni 2010 von der Berliner Künstlerin Sinta Werner gestaltet. Im Mai und Juni 2011 war der belgische Künstler Wannes Goetschalckx in Siggen zu Gast, um an KOMPLEX Nr. 3 zu arbeiten.